Fusion von PRIOR1 GmbH mit Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH
Zusammenschluss nutzt gemeinsame Synergien im Netzwerk- und RZ-Bereich

Zum Jahreswechsel 2017/2018 wird es bei der Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH mit Sitz in Kirchheim bei München eine wichtige Veränderung gegeben: Die PRIOR1 GmbH mit Hauptsitz in St. Augustin, NRW, hat im Zuge der Nachfolgeregelung für den Geschäftsführer J. Roggors der Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH den Zusammenschluss beider Unternehmen vollzogen.

Zum 01. Januar 2018 geht die Bkom Businesskommunikation GmbH, aus Kirchheim b. München in der PRIOR1 GmbH auf. Somit vervollständigt die PRIOR1 das Angebot für die Kunden im Bereich der Netzwerk-und Verkabelungsprojekte.

Gleichzeitig wächst die PRIOR1 auf nahe 60 Mitarbeiter und wird eine weitere Geschäftsstelle eröffnen.

Somit ein weiterer großer, bedeutsamer Schritt für PRIOR1!

Warum, Wieso, Weshalb?

Anja Zschäck, PRIOR1-lerin der ersten Stunde, Führungskreismitglied und Marketingleiterin hinterfragt beim Geschäftsführer Stefan Maier den Sinn und Zweck dieser Erweiterung.

Anja Zschäck: „Worin liegt deine Motivation zur Integration der Bkom? Vor allem vor dem Hintergrund deiner Aussagen aus der Vergangenheit, dass Wachstum für PRIOR1 nicht wichtig ist?“

Stefan Maier: „Du hast vollkommen Recht, Wachstum ist nach wie vor nicht wichtig und nicht das Ziel der PRIOR1, jedoch Folge unseres Tuns. Unser Ziel ist es die Qualitätsführerschaft zu halten und weiter auszubauen. Dieses ist uns wesentlich wichtiger als der oftmals verbreitete Wachstumsdrang oder gar Wahn.
Gerade mit den neuen Kollegen sehe ich das Ziel der Qualitätsführerschaft auch im Bereich der Netzwerktechnik und Verkabelung gesichert und bin überzeugt wir bauen diesen weiter aus. Bkom hat über 15 Jahre bewiesen, dass sie eine exzellente Kundenbetreuung praktiziert.“

Anja Zschäck: „Warum bist du dir so sicher, dass wir das Qualitätsniveau in der Zukunft genauso halten, wie in der Vergangenheit?“

Stefan Maier: (lacht) „Wie du weißt, arbeiten wir seit ca. fünf Jahren immer wieder mit der Bkom in unterschiedlichsten Konstellationen zusammen. Die Zusammenarbeit war stets geprägt von gegenseitigem Vertrauen und dem Ziel den besten Kundenservice zu bieten.
Zudem habe ich in den letzten Wochen, gemeinsam mit Torsten Gerharz, mindestens ein duzend Kunden besuchen dürfen. Das Feedback, welches wir bei diesen Kunden erhielten war überragend. Bei jedem Besuch habe ich es gemerkt und wurde mir dabei immer sicherer, dass wir den richtigen Schritte in die gemeinsame Zukunft gehen.“

Anja Zschäck: „Die Zusammenarbeit in der PRIOR1 habe ich immer außergewöhnlich kollegial und freundschaftlich empfunden. Ich frage mich, schaffen wir es, dass diese Kollegialität und der Spirit der PRIOR1 nicht verloren geht?“

Stefan Maier: „Hatten wir nicht immer wieder diese Angst? Ich erinnere mich noch gut, als wir den zehnten Mitarbeiter einstellten. Da hatten wir schon die gleichen Bedenken. Genauso als wir auf 20, 30 oder 40 Kollegen aufstockten.
Natürlich ist das ein Thema, welches wir bei der Integration betrachtet haben. Nicht zuletzt aus diesem Grunde haben wir uns drei Tage mit den Führungskräften der Bkom weggeschlossen. Bei diesem Workshop ging es darum, welche Synergien und Vorstellungen wir alle von der weiteren Zukunft haben. Besonders wichtig war es uns jedoch festzustellen, ob und wie wir menschlich zusammenpassen.“

Anja Zschäck: „Apropos Führungskräfte. Du hast gemeinsam mit Ralph Stadler beschlossen, einen zweiten Geschäftsführer in der PRIOR1 einzusetzen. Warum das?“

Stefan Maier: „Da hast du Recht. Jedoch sehe ich es so, dass ein Unternehmen dieser Größe besser von zwei Geschäftsführern und intern natürlich weiterhin durch unseren Führungskreis geführt werden soll. Das hat zum Einen mit Sicherheit zu tun und zum Zweiten bin ich überzeugt, zu zweit bessere Entscheidungen zu treffen.
Mit Torsten Gerharz, der 15 Jahre die Bkom erfolgreich geführt hat, bekommen wir einen erfahrenen Geschäftsführer. Torsten hat ein fundiertes Wissen zum Markt, besitzt ein starkes Vertrauen bei den Kunden und seinen Mitarbeitern. Zudem ergänzen wir uns fachlich und menschlich. Wir beide haben uns, gemeinsam mit Ralph, recht offen mit der Frage auseinandergesetzt, wer was mit einbringt. Und ganz ehrlich? Wir passen wie Topf und Deckel. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit, auch wenn dieses für mich mehr Abstimmung bedeutet.“

Anja Zschäck: „Wird sich denn etwas für die Mitarbeiter verändern?“

Stefan Maier: „Ja, jeder hat nun noch mehr Chancen sich in neue Themengebiete einzuarbeiten. An der Arbeitsplatzgestaltung oder der Arbeitsplatzsicherheit ändert sich gar nichts. Im Gegenteil. Ich bin fest davon überzeugt, dass PRIOR1 durch die breitere Aufstellung stabiler wird und wir sehen es schon jetzt, das weitere Kollegen benötigt werden.
Natürlich ist jeder angehalten den Austausch mit den Kollegen zu suchen. Das ist vor allem durch die weitere Dezentralisierung notwendig, jedoch nicht ganz einfach. Es mögen sich in der wachsenden PRIOR1 auch Prozesse oder Sonstiges verändern, was eine gewisse Bereitschaft des Einzelnen bedeutet, sich mit Neuem auseinander zu setzen. Doch ist das nicht das Tolle an unserem Job?
Eine Kollegin hat es vor kurzem sehr schön ausgedrückt. „Es ist echt spannend als Firma und somit persönlich zu wachsen, es verursacht aber auch mal Wachstumsschmerzen.“

Anja Zschäck: (lächelt) „Stimmt, OK! Und welche Vorteile bieten wir nun durch diesen Schritt unseren Kunden?“

Stefan Maier: „In der Vergangenheit haben wir vom Gebäude bis zum Rack alles geplant und beraten, sowie alles geliefert. Nun liefern wir die Verkabelung, Kupfer und Glas innerhalb des Rechenzentrums und auch darüber hinaus. Geplant und Beraten haben wir in den letzten Jahren in diesem Bereich und konnten namhafte Kunden, wie eine Vodafone, für uns gewinnen. Installiert haben wir aber nicht oder wenn, dann durch Subunternehmer. Nun geht es noch weiter, so dass wir auf Wunsch des Kunden aktive Komponenten und Voice planen und installieren können. Das Paket wird einfach runder.
Zudem können wir nun unsere Kunden in Süddeutschland mit einem 15 köpfigen Team direkt vor Ort unterstützen und somit noch besser betreuen.“

Anja Zschäck: „Das klingt als wäre diese Integration der Bkom in die PRIOR1 eine runde Sache. Ich freu mich drauf!“

Stefan Maier: „Schön gesagt. Ich könnte es nicht besser formulieren!“