Redundanzkonzepte

Ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen ist der Aufbau von Redundanzen in allen für den Betrieb notwendigen Komponenten der Netzwerkinfrastruktur

Hierzu zählen alle Anlagen und Geräte des passiven und aktiven Netzwerks.

Designregeln

Primär- und Sekundärbereich: Aufbau eines redundanten LWL-Backbones. Jeder Etagenverteiler ist über mindestens 2 physikalisch von einander getrennten Steigbereiche an den Gebäudeverteiler angeschlossen.

Bei hohen Anforderungen: Schaffung von Redundanzen im Tertiärbereich. Jede Etage verfügt innerhalb eines Radius von 90 m über 2 Etagenverteiler. Die Endgeräteanschlussdosen pro Raum werden abwechselnd von EV1 und EV2 gespeist. Jeder Raum erhält mindestens einen Anschlusspunkt von jedem Etagenverteiler. Bei Ausfall eines Verteilers, z.B. durch Schwelbrand oder Wassereinwirkung, ist in jedem Raum ein Notbetrieb über den verbleibenden Verteiler möglich.

Die Tertiärverkabelung muss so dimensioniert werden, dass Reserven vorhanden sind.

Jeder Verteilerschrank erhält mindestens 2 getrennte 230V-Stromkreise.

Redundanzkonzept bei der unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlage.

Die aktiven Netzwerkkomponenten müssen für redundanten Backboneanschluss ausgelegt sein und Ersatzgeräte müssen vorhanden sein.