Serverrack Verkabelung im Rechenzentrum-
auf die Topologie kommt es an!

In modernen Rechenzentren stehen die Themen Verfügbarkeit, Flexibilität und Zukunftssicherheit an oberster Stelle. Einen wesentlichen Beitrag dazu liefert eine optimale IT-Verkabelungs-Infrastruktur.
Für die Serverrackverkabelung gelten dabei gegenwärtig die Normen DIN EN 50173-5 und ISO/IEC 24764.
Allgemein betrachtet beinhalten die Normen, die Forderung nach einer strukturierten, anwendungsneutralen Verkabelung.
In der EN 50173-5 wird die Struktur der IT-Verkabelung in Bereichs (BV)- und Geräteanschlussverkabelung mit den zugehörigen – GAs (Geräteanschlüssen) definiert.
Über eine feste und neutrale BV wird die aktive Technik durch möglichst kurze, gerätespezifische Anschlusskabel über die GA-Schnittstelle angebunden.
Vorteile:
- Bei einem Gerätetausch sind keine Um- oder Neuverkabelung notwendig, der zeitliche und finanzielle Umfang bleibt auf ein Minimum begrenzt
- Es müssen nur Patchungen ausgetauscht werden, ohne dabei in die BV einzugreifen
- Die Qualität und die damit verbundene Zuverlässigkeit der Festverkabelung ist gegenüber einer Punkt zu Punkt - Verkabelung wesentlich verbessert
- Bei Servicearbeiten beschränkt sich der Eingriff auf den Rangierbereich im Serverrack
- Flexibilität, was die Anschlussstecker bei den Aktivkomponenten betrifft (Adaption über geeignete Patchkabel)
- Wesentlich einfachere Dokumentation